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Verfasser-Archiv
Wieder zu Hause angekommen….
Samstag, 23. Oktober 2010 von weejay.
…sind wir heute wohlbehalten und recht erholt. Voller Staunen bewunderten wir auf unserer Heimfahrt so manch gewagtes Überholmanöver (natürlich nur anderer - mein Mann ist ja der weltbeste Autofahrer, gestraft mit einer angespannten Beifahrerin und einem brabbelnden Kind auf dem Rücksitz, aber diese Störfaktoren ignoriert er geschickt!), gekrönt mit irritierten Blicken auf den rückwärtsgerichteten Kindersitz. Immer wieder lustig…
Hier angekommen hat der Mann dann in Windeseile Auto und Koffer ausgeladen und mich und das Kind zum Einkaufen geschickt. Irgendwie war das seltsam hier wieder einkaufen zu gehen. Ich ertappte mich beim planlosen durch die Gänge schieben und war auch angesichts der Preise irritiert. Schnubbel hingegen wunderte sich, dass die Tante Frahm nicht auf ihn wartete und war ansonsten der Chefansager ( “Milch!”, “Eier, Eiiiier, Ei-er!”, “Joghurt”….), sodass Mama dann doch noch alles Nötige fürs Frühstück eingepackt hat
Den Abend hat der Mann dann ganz entspannt Whisky verkostet und konnte so den Urlaub formvollendet ausklingen lassen, während ich mich wieder dem schnöden Alltag und dem damit verbundenen Vorbereiten zuwenden konnte. Auch was Feines….
Nun denn, bleibt mir nur noch voller Wehmut zu sagen, dass ich gerne noch ein-zwei Wochen geblieben wäre und mich an einen Abend ohne “‘mütliches” Kaminfeuer noch nicht gewöhnen mag!
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Pekip, die dritte…
Freitag, 28. August 2009 von weejay.
…für alle, die es interessiert: Nein, es war dieses Mal nicht wieder ganz so heiß ( weder drinnen noch draußen) und auch nicht ganz so laut, da Phelan voller Begeisterung mitgespielt hat. Er hat sich sicher gedacht, dass er den Großen da mal zeigen muss, dass er in der letzten Woche die Vorzüge der Bauchlage für sich entdeckt hat
Also nichts mehr mit Gucken, sondern fleißiges Mitmischen ist ab sofort angesagt….und das Ganze untermalt von diversen Glucks-, Gurgel- und sonstigen Lauten ergibt auch einen gewissen Lärmpegel, allerdings einen, der mir um Klassen lieber ist… ![]()
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Pekip-Gruppe, die Zweite
Donnerstag, 20. August 2009 von weejay.
Nachdem Theo und ich ja am letzten Donnerstag bereits während eines Elternabends die Vorzüge von Pekip kennenlernen konnten - immerhin hat die nette Kursleiterin uns versichert, dass es nicht nett sei, wenn man einem Kind Bewegungsfaulheit ( und die evtl. sogar erblich bedingt) unterstellen würde, da es dann sicher mit anderen Bereichen wie z.B. dem genauen Beobachten (aha….passt zu unserem Gucker) oder der Fortentwicklung seiner sprachlichen Fähigkeiten ( passt auch, denn immerhin kann Phelan schon mit mannigfaltigen Gurgellauten oder Sprudeln aufweisen) beschäftigt sei. Dies beruhigte uns sehr und wir erhofften uns, dass Phelan bei den wöchentlichen Treffen auch noch das Interesse an seinem Körper und den möglichen Bewegungsradien entdecken würde.
Nun denn: Heute Morgen folgte somit Pekip-Gruppe, die Zweite - dieses Mal mit allen Kindern! Anfangs fand Phelan es ja richtig spannend nackt auf der Matte zu liegen, erfreute alle anderen, die sich eifrig auf Erkundungstour begaben ( super Bewegungsvorbilder zum Nachahmen dachte ich mir), mit diversen Gurgellauten und alles schien gut anzugehen. Dann entgegengesetzut zur Temperatur im Raum ( es grenzt an Folter bei den Außentemperaturen auch noch drinnen vier Heizlüfter auf Dauerbetrieb zu stellen) schien Phelans Lust und Launepegel gen Null zu wandern.Es kam zu lauten Unmutsäußerungen, einem Dauerkuscheltrieb (auch fein bei den Temperaturen;-) ) und noch nicht einmal die Blätter im angrenzenden Garten vermochten ihn zu beruhigen…Hmmm, also nicht so, wie man sich den Einstand in so einer Gruppe vorstellt…Aber auch hier fand die Pekip-Kursleiterin ein paar beruhigende Worte gepaart mit der Warnung, dass dies noch einige Wochen weitergehen könnte, da manche Kinder einfach eine längere Eingewöhnungsphase bräuchten.
Na prima und das bei den Temperaturen - hat mir gerade noch gefehlt….
P.S.: Ich vermute allerdings, dass Phelan gerade wieder mit Zahnen beschäftigt ist und da sollen die Kleinen ja auch meckrig werden können…
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Gute Nacht, kleiner Freund….
Dienstag, 31. März 2009 von weejay.
Am Wochenende durfte ich mit eigenen Augen beobachten, welch zauberhafte Symbiose zwischen einem Mann und einem technischen Gerät entstehen kann-unglaublich!
Als am Samstagmorgen der Postmann klingelte und Theo sein neues Handy überreichte, meißelte sich ein Dauergrinsen in das Gesicht meines Mannes. …Er konnte kaum in Ruhe frühstücken, weil es ja doch viel spannender schien sich mit den Details und Raffinessen des Handys auseinanderzusetzen. Dummerweise erwies ich mich als wenig widerstandsfähig ( Schuld daran war sicher mal wieder ein Erkältungsanfall, der mich schwächeln ließ), sodass mein Mann den Samstag und auch große Teile des Sonntags damit verbrachte, mit seinem kleinen Freund vertrauter zu werden. Schließlich gipfelte seine aufkeimende Zuneigung darin, dass uns das Handy auf dem sonntäglichen Familienspaziergang begleitete (immerhin hat es ja auch eine Navigationsfunktion, die dafür sorgt, dass man auch heil wieder zu Hause ankommt…) und mein Mann sich abends zunächst bei mir verabschiedete, um dann noch einmal zärtlich das Handy zu streicheln und ihm die Worte “Gute Nacht, kleiner Freund” zuzuhauchen…
Wenn ich nicht wüsste, dass er mich unendlich hoch Sternzahl und zurück liebt, dann wäre ich sicher eifersüchtig gewesen…;)
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Aus der Sicht einer jungen Mutter einige Zeit später…
Freitag, 13. März 2009 von weejay.
…und es scheint zu stimmen: Irgendwann zwichen der 6. und 8.Woche gibt es einen Zeitpunkt, an dem sich alles wandelt und wo es irgendwie leichter gelingen will mit dem kleinen Wesen zurecht zu kommen….
Wollte es kaum glauben, aber wir haben es geschafft: Phelan ist in der Lage, sich selbst allein an der Milchbar zu bedienen und gedeiht dennoch prächtig und uns bleibt sogar Zeit, die ersten Sonnenstrahlen auf ausgedehnten Spaziergängen zu nutzen…;-)
So stell ich mir das Leben einer jungen Mutter in der Elternzeit vor…und ja, ich weiß, bald werden andere Hürden auf mich warten, aber das wird schon….
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Aus der Sicht einer jungen Mutter…
Donnerstag, 26. Februar 2009 von weejay.
Früher dachte ich immer voller Neid an die Frauen, die siuch gerade in Elternzeit befanden und sich “nur” um ihr Baby kümmern sollten…Was haben die schon groß zu tun? Ein wenig Stillen, Windeln wechseln und gut is…weit gefehlt! Mittlerweile zähle ich seit nun mehr sechs Wochen eben zu diesem Kreis der jungen Mütter und merke, dass das Muttersein doch ganz anders ist und so manchen Vollzeitjob sicher toppt…Klar, das Baby will essen, trockengelegt werden und ab und an ein wenig bespaßt und ansonsten schlafen. So sieht es im Idealfall aus! Ich aber verbringe meine Tage zu einem sehr gr0ßen Teil mit Füttern, da Phelan ja nicht nur gestillt werden will, sondern die Milchpumpe auch nach Beschäftigung schreit. A propos Schreien - auch das Trockenlegen bereitet nicht immer - oder eher sehr sehr selten - pures Vergnügen, sondern zerrt an den Nerven, weil der kleine Wolf mal wieder ein Geheul ertönen lässt, was so manch anderen Wolf vor Neid erblassen ließe…
Naja und dann die Sache mit dem Schlafen….Wo schläft es sich am besten?Genau: bei Mama auf dem Bauch..und was heißt das? Bloß nicht aufstehen, wenn der Kleine endlich mal die Augen geschlossen hat ( denn das gleicht ja schon einem Wunder, da das Schlafgen irgendwie zu feheln scheint:) ), denn sonst heult er wieder los, der kleine Wolf.
Fazit: Ich ziehe meinen Hut nicht nur vor der Waldameise ( das ist aber eine andere Geschichte), sondern auch vor den Frauen, die Hausfrau und Mutter sind und beides miteinander vereinbaren können. Ich jedenfalls bin gerade mehr als ausgelastet mit letzterem und bin gespannt, wann ich multitaskingfähig werde. Aber da Phelan jetzt älter als sechs Wochen ist, wird ja angeblich alles einfacher…
P.S.: Scheint zu stimmen, denn immerhin konnte ich ihn vor ner guten Stunde in denStubenwagen legen, wo er sich auch noch befindet…ansonsten wäre der Eintrag wohl auch nicht zustande gekommen….
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Geschichten , die das Leben schreibt…
Freitag, 7. November 2008 von weejay.
Heute Morgen bin ich -wie immer- höchstmotiviert in Richtung Arbeitsstätte gedüst und habe mir auch nicht von den Nebelschwaden die Laune verderben lassen, auch wenn das Autofahren so langsam kein Vergnügen mehr darstellt. Im Radio kam dann die freundliche Stimme des “Staupiloten”, der mich auf einen Stau auf meiner Strecke aufmerksam machte. Nun ja, alles kein Problem, dachte ich mir. Fahr ich halt, solange es geht, und nehme dann die angepriesene Umleitung, da werden sicher Hinweise sein….Gesagt, getan! Die Autos wurden freundlich umgeleitet, um dann in einen kleinen Feldweg abzubiegen. Dieser Aufforderung kamen aber neben den PKWs auch die LKWs nach und wenig später ging gar nix mehr.
Warum? Nun ja, seltsamerweise kamen uns auf dem Feldweg auch noch Autos entgegen und als einer der LKWs einem dreisten Fahrer von vorne Platz machen wollte, rutschte er seitlich weg in Richtung des Grabens, der sich zu unserer beider Seite befand. Supersache! So standen wir denn da, parallel zum eigentlichen Unfallgeschehen mit Blick auf die Aufräumarbeiten, und konnten weder vor noch zurück, da sich am Ende ein weiterer LKW befand, der die tolle Idee, den Feldweg rückwärts wieder zu verlassen, irgendwie nicht so prickelnd und umsetzbar fand. Zunächst fühlte sich niemand für uns zuständig, weil alle Ressourcen bei dem eigentlichen Unfall benötigt wurden, nach Stunden des Wartens kam dann endlich ein Abschleppwagen. Aber wer nun glaubt, dass es dann weiterging, der irrt. Schließlich geht es in der Bundesrepublik immer mit Recht und Ordnung zu - also stellte der Fahrer des Abschleppwagens fest, dass er erst dann tätig werden könne, wenn die Kostenübernahme geklärt sei und da die Einzelschicksale der Autofahrer nebensächlich seien. Dummerweise erreichte der Fahrer des österreichischen LKWs seinen Chef nicht aufAnhieb, sodass ich dann letzten Endes erst sehr sehr spät an meiner geliebten Arbeitsstätte eintrudelte…aber immerhin konnte ich die Schüler noch mit zwei Stunden beglücken, musste mir ein schlechtes Gewissen von Seiten der SL suggerieren lassen und habe dabei die Erkenntnis gewonnen, dass unnötiger Stress in meinem Stadium der Schwangerschaft nicht sehr vorteilhaft ist…;)
P.S.: Nicht alle Geschcihten, die das Leben schreibt, müssen wirklich geschrieben werden…:(
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