Die letzte Woche in Toronto…

Bounty…hätte wohl auch etwas spannender sein können. Aber so war ich ein paar Tage an der Uni, konnte dort meinen Vortrag halten und ein wenig schauen was andere Gruppen so machen. Alles in Allem schon recht interessant, aber eins geht dabei nicht aus dem Kopf – warum zum Henker bin ich eigentlich hier und kann das nicht alles in den Papern lesen. Hm, vielleicht hat es was damit zuBaltimore tun, dass man so auch mal mit den Leuten diskutieren kann, aber dank G20 und Canada-Day war das gar nicht so einfach.

Egal, gestern war ich unter anderem auch am Lake Ontario. Also das ist der See, an dem Toronto liegt, was jetzt nicht unbedingt die große Überraschung ist. Überraschender ist scheinbar, dass man den Lake Ontario in irgend einer Form retten muss,denn hier werden hin und wieder Benefiz Segel Regatten (schreibt man das so?) gestartet, an denen auch große Segler teilnehmen. So hatte ich das Vergnügen die Repliken der “Bounty” und der “Pride of Baltimore” anzuschauen. Das war mal recht abwechslungsreich…

HolzmastAnsonsten habe ich auch diverse Spaziergänge in die Gegenden jenseits der Hauptstraßen gemacht und bin immer mal wieder hinreichend überrascht. Kaum ist man von den Touristengegenden weg, wird das Stadtbild plötzlich komplett anders. Dort wo sonst nur Wolkenkratzer standen, sind jetzt kleine, teilweise recht schöne Häuser zu sehen. Was mir dabei ganz besonders ins Auge fiel sind Strommasten. Genauso wie plötzlich die Wolkenkratzer verschwinden,Mast mit Efeu verschwinden ebenso die Strommasten aus Beton und werden komplett durch Holzmasten ersetzt. Das gibt da die ein oder andere besorgniserregend aussehende Konstruktion, aber scheinbar hält es. Wenn die Bewohner der Häuser unzufrieden mit der Optik sind, ist es scheinbar auch gar nicht so verkehrt einfach ein wenig Efeu zu holen, damit man die Masten verschönern kann. Sehr interessant würde ich sagen und ich mache mir auch gar keine Gedanken ob die dinger wirklich halten… das Ding bei uns im Garten hat ja auch bis zum Ende durchgehalten, obwohl da extrem viele Löcher und Hornissennester drin waren. Auf der anderen Seite bin ich auch bald nicht mehr hier in Toronto und auf den Weg nach Montreal und dann nach Hause, also muss es mich auch nicht weiter stören, wie lange die Dinger halten 😉

Über Theo

Das bin ich... Micha oder auch Theo. Seit Anfang 2008 liegt mein Lebensmittelpunkt nun in Oldenburg...
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