Kartoffelsalat, eine Eckwerkbank und graue Klöße…

sind die Stichpunkte, die Weihnachten 2009 ganz gut beschreiben. Klar, es ist etwas her, aber da der letzte Beitrag vor Weihnachten war, hier noch mal ein paar kurze Kommentare dazu.

  • Kartoffelsalat bedeutet, dass es natürlich zum ersten Familienweihnachtsfest von Phelan traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen gab. Was auch sonst – er soll sich mal gleich an die wirklich wichtigen Dinge gewöhnen.
  • Eine Eckwerkbank gab es für mich von meiner Frau. Damit ist dann natürlich auch geklärt, wieso ich meinen Männerkellergaragenbierlagerraum nicht betreten durfte – da musste die Werkbank rein gezimmert werden, das Licht angeschlossen und alles vor mir versteckt werden. Klingt vielleicht ein wenig spießig… ist es auch 😉 , aber das erste wichtige Projekt (nachdem neue Steckdosen und einige essentielle Ausrüstungsgegenstände geupdated wurden) ist das Schaukelpferd oder ein Schaukelelch für Phelan. Für sowas kann man natürlich zu großen Möbelhäusern gehen, oder aber man baut es selbst. In dem Fall letzteres und so gibt es auch keine Kommentare, dass ich statt was vernünftiges zu tun, lieber Computer spiele 😉 .
  • Was mit grauen Klößen gemeint ist, wird sicherlich den Euerallerlieblingsthieler freuen. Es gibt etwas, das ich nicht vernünftig hinbekomme – Klöße halb und halb. Da steht man in der Küche und reibt Kartoffeln, stampft Kartoffeln und röstet Toast für die Füllung und was kommt raus?! Zwar wohlschmeckende, aber graue kugelähnliche Gebilde, die eigentlich helle Klöße sein sollten. Ein Blick auf den Kloßteig aus dem Supermarkt zeigte, dass da noch eine ganze Menge Sachen im fertigen Teig drin sind, die die Oxidation verhindern, aber da muss es doch was anderes geben. Kann es vielleicht sein, dass Klöße wirklich grau sein müssen? Ich weiß es nicht! (Die Pute war aber lecker und 4 Stunden muss so ein Tier schon im Ofen liegen… also falls der Euerallerlieblingsthieler mal sowas kochen will 😉 ).

So, soviel zu drei wichtigen Punkten von Weihnachten… Bilder vom kleinen Reißwolf (Vorsicht Wortspiel) gibts später.

PS: Als nächstes brauch ich übrigens ne Tischbohrmaschine 😀

Über Theo

Das bin ich... Micha oder auch Theo. Seit Anfang 2008 liegt mein Lebensmittelpunkt nun in Oldenburg...
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13 Antworten zu Kartoffelsalat, eine Eckwerkbank und graue Klöße…

  1. euerallerlieblingsthieler sagt:

    oh man, ich soll 0 und 0 addieren…
    zur kloßproblematik. schnelles arbeiten verhindert die oxidation der kloßschweine und die klöse bleiben schön weiss. vor allem das stärkeausdrücken sollte zügig erledigt werden und einer schneeweissklosorgie steht nix mehr im weg!

  2. Theo sagt:

    Na super, euerallerlieblingsthieler hat natürlich ne Antwort parat… wie soll man 5kg Kartoffeln schnell reiben und dann noch ausdrücken?! Vielleicht muss ich mir doch ne Kartoffelpresse zulegen 🙁

  3. euerallerlieblingsthieler sagt:

    man kunde!!! doch ni alle uff eema!!! reiben -> drücken, reiben -> drücken und das in 2 kg portionen. wirste ja wohl noch hinbekommen!!! und wenn du schlau bist reibst du immer nur die halbe kartoffel und gibst den rest zum kochen. die kartoffel lasst sich besser anfassen, es reibt sich also schneller (hört, hört) und man reibt weniger finger mit rein… frag doch einfach den meister wenn du kochprobleme hast!!

  4. Theo sagt:

    AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH… der euerallerlieblingsthieler gibt mir Kochtips. Was isn das hier… ich dachte das war nur ein Alptraum letztens *weint* 😉

  5. euerallerlieblingsthieler sagt:

    freut mich wenn ich helfen konnte!

  6. Mac sagt:

    Wenn man(n) allerdings sicher gehen will, das keine Finger in die Mahlzeit geraten, kannst Du jetzt auch die „Töften“ in dem Schraubstock spannen, dann die Reibe darüber hin und her bewegen. Nun, ich gebe zu das dauert dann wieder länger, aber dafür geht das Pressen einfacher. Übrigens kannst Du dann auch bald den Salat in der Standbohrmaschine schleudern, aber das ist ein anderer Tipp eines Heimwerkers…
    ~winkt~

  7. Tweety sagt:

    Wie wäre es mit ner ständerbohrmaschine zu ostern und ner bandschleifmaschine (stationär natürlich) zum buxbax. dann kannste da nen 20iger band drauf spannen (für dich stellt man vielleicht auch nen 5er her :-D.
    dann haste die kartoffeln schonmal schnell gerieben und für die ständerbohrmaschine bastelst dir nen sieb zum drunterstellen und nen stößel (nein thomas ni was du denkst). und schon ist das quetschen auch erledigt.
    hey und spass macht der mist bestimmt auch noch. da könnte sogar ich überlegen klöse zu basteln 😀

  8. euerallerlieblingsthieler sagt:

    das sind alles sehr gute tipps für unseren meisterkoch. na theo, da klappts sicher mit den klößen! wobei die bandschleifmaschine in jede halbwegs ausgestattete küche gehört. schon um was zu haben was man in den schraubstock spannt…

  9. ThF sagt:

    …so, alles ohne Taschenrechner,

    Hey, so eine Ständer(hallo, Tweety…)bohrmaschine eignet sich sicher auch hervoragend für die Herstellung von Cruched Ice!!!
    Soll mal einer behaupten, wir Herren der Schöpfung wären gegen aktive Beiträge im Leben einer Küche. Wenn der liebe Theo das dann noch mit `nem Computer verbinden könnte und alles vollautomatisiert wäre, ja dann wäre doch der Weltfrieden zwischen (Ehe)frau und (Ehe)mann wieder hergestellt…

  10. Theo sagt:

    Genau… ähm… aber für das Eis nehem ich doch einen Hammer und große Eiswürfel… gibt ne schöne Schweinerei und macht Spaß 😉

  11. Kronenmann sagt:

    Ständerbohrmaschine zu Ostern? Ich gratulier dann gern zu Weihnachten. Ansonsten kannst du doch das Angenehme mit dem Notwendigen verbinden. Alles auf Arbeit machen! Schutzatmosfähre und Ofen, alles da! Work-Life-Balance heißt das heute. Na im öffentlichen Dienst ist das eben alles noch bissl anders 🙂

  12. brigitte aus düsseldorf sagt:

    Ich würde mal meine Schwiegermutter in WHV fragen, wie man Klöße macht.

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