Geschichten , die das Leben schreibt…

Heute Morgen bin ich -wie immer- höchstmotiviert in Richtung Arbeitsstätte gedüst und habe mir auch nicht von den Nebelschwaden die Laune verderben lassen, auch wenn das Autofahren so langsam kein Vergnügen mehr darstellt. Im Radio kam dann die freundliche Stimme des „Staupiloten“, der mich auf einen Stau auf meiner Strecke aufmerksam machte. Nun ja, alles kein Problem, dachte ich mir. Fahr ich halt, solange es geht, und nehme dann die angepriesene Umleitung, da werden sicher Hinweise sein….Gesagt, getan! Die Autos wurden freundlich umgeleitet, um dann in einen kleinen Feldweg abzubiegen. Dieser Aufforderung kamen aber neben den PKWs auch die LKWs nach und wenig später ging gar nix mehr.

Warum? Nun ja, seltsamerweise kamen uns auf dem Feldweg auch noch Autos entgegen und als einer der LKWs einem dreisten Fahrer von vorne Platz machen wollte, rutschte er seitlich weg in Richtung des Grabens, der sich zu unserer beider Seite befand. Supersache! So standen wir denn da, parallel zum eigentlichen Unfallgeschehen mit Blick auf die Aufräumarbeiten, und konnten weder vor noch zurück, da sich am Ende ein weiterer LKW befand, der die tolle Idee, den Feldweg rückwärts wieder zu verlassen, irgendwie nicht so prickelnd und umsetzbar fand. Zunächst fühlte sich niemand für uns zuständig, weil alle Ressourcen bei dem eigentlichen Unfall benötigt wurden, nach Stunden des Wartens kam dann endlich ein Abschleppwagen. Aber wer nun glaubt, dass es dann weiterging, der irrt. Schließlich geht es in der Bundesrepublik immer mit Recht und Ordnung zu – also stellte der Fahrer des Abschleppwagens fest, dass er erst dann tätig werden könne, wenn die Kostenübernahme geklärt sei und da die Einzelschicksale der Autofahrer nebensächlich seien. Dummerweise erreichte der Fahrer des österreichischen LKWs seinen Chef nicht aufAnhieb, sodass ich dann letzten Endes erst sehr sehr spät an meiner geliebten Arbeitsstätte eintrudelte…aber immerhin konnte ich die Schüler noch mit zwei Stunden beglücken, musste mir ein schlechtes Gewissen von Seiten der SL suggerieren lassen und habe dabei die Erkenntnis gewonnen, dass unnötiger Stress in meinem Stadium der Schwangerschaft nicht sehr vorteilhaft ist…;)

P.S.: Nicht alle Geschcihten, die das Leben schreibt, müssen wirklich geschrieben werden…:(

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4 Antworten zu Geschichten , die das Leben schreibt…

  1. Sani sagt:

    *flüstert leise*
    Das hat ja bald erstmal ein Ende…diese Fahrerei, das Aufregen über äußerst kompetente SL und so was…wie lange noch? 2 Wochen? Die werden gewiss schnell vergehen…Denk an dich…

  2. Theo sagt:

    Waaaas? Zwei Wochen noch… wenn es nach mir geht wäre sie schon seit drei Wochen zu Hause. *rauft die haare*

  3. doro sagt:

    grins es hat lange, lange gedauert, bis ich bemerkte, dass wiebke diesen text geschrieben hat… hatte mich über die schüler schon gewundert, aber an ner uni kann das ja auch vorkommen… und so lach ich immer noch über die vorstellung, dass micha meint, stress wäre in SEINER phase der schwangerschaft gar nicht gut 😀

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