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Archive für November 2008

Mal sehen was die Telekom sagt…

wenn ich unseren Anschluss kündigen will. Warum ich das will? Na klar, zum einen ist es eben die Telekom und zum anderen können sie uns unseren Anschluss nicht verlustfrei in die neue Wohnung legen. Von daher bin ich mal gespannt was sie zu der Aufforderung nach außerordentlicher Kündigung sagen…

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Frau und ich ziehen zum 01. Januar 2009 aufgrund von Nachwuchs in eine größere Wohnung. Laut Auskunft der Service Mitarbeiter des T-Punktes (Lange Straße 15, Oldenburg) ist ein Umzug unseres Telekom Anschlusses (Rufnummer …, Kundennummer …, Entertain Basic mit DSL 16000) nicht möglich. Die Anschrift der neuen Wohnung lautet: … (Kopie des unterschriebenen Mietvertrages liegt als Anlage bei).

Aus den genannten Gründen mache ich hiermit von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch und kündige den Anschluss … (Entertain Basic mit DSL 16000) inklusive aller zugehörigen Leistungen zum 31. Dezember 2008.

Als Alternative wurde uns angeboten einen Neuvertrag für Call&Surf Comfort mit DSL 3000 abzuschließen. Basierend auf den Erfahrungen und Problemen (falsche Rechnungslegung; Sperrung des Anschlusses, da falsche Rechnungen in Abstimmung mit dem Service Personal des genannten T-Punktes, nicht gezahlt wurden; Nichteinlösung von Gutschriften, welche durch das Service Personal des genannten T-Punktes versprochen wurde, etc.), die sich mit meinem Umzug von Dresden nach Oldenburg im Februar 2008 ergeben haben, kommt diese Option für uns nicht mehr in Frage.

Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung in schriftlicher Form.

Mit freundlichen Grüßen…

Also ich bin mal gespannt, aber bei einem Kollegen hat das so schon mal funktioniert - auf jeden Fall könnte das ein neues Kapitel von lustigen Telekomgeschichten werden ;) - obwohl, hoffentlich nicht :(

Geschichten , die das Leben schreibt…

Heute Morgen bin ich -wie immer- höchstmotiviert in Richtung Arbeitsstätte gedüst und habe mir auch nicht von den Nebelschwaden die Laune verderben lassen, auch wenn das Autofahren so langsam kein Vergnügen mehr darstellt. Im Radio kam dann die freundliche Stimme des “Staupiloten”, der mich auf einen Stau auf meiner Strecke aufmerksam machte. Nun ja, alles kein Problem, dachte ich mir. Fahr ich halt, solange es geht, und nehme dann die angepriesene Umleitung, da werden sicher Hinweise sein….Gesagt, getan! Die Autos wurden freundlich umgeleitet, um dann in einen kleinen Feldweg abzubiegen. Dieser Aufforderung kamen aber neben den PKWs auch die LKWs nach und wenig später ging gar nix mehr.

Warum? Nun ja, seltsamerweise kamen uns auf dem Feldweg auch noch Autos entgegen und als einer der LKWs einem dreisten Fahrer von vorne Platz machen wollte, rutschte er seitlich weg in Richtung des Grabens, der sich zu unserer beider Seite befand. Supersache! So standen wir denn da, parallel zum eigentlichen Unfallgeschehen mit Blick auf die Aufräumarbeiten, und konnten weder vor noch zurück, da sich am Ende ein weiterer LKW befand, der die tolle Idee, den Feldweg rückwärts wieder zu verlassen, irgendwie nicht so prickelnd und umsetzbar fand. Zunächst fühlte sich niemand für uns zuständig, weil alle Ressourcen bei dem eigentlichen Unfall benötigt wurden, nach Stunden des Wartens kam dann endlich ein Abschleppwagen. Aber wer nun glaubt, dass es dann weiterging, der irrt. Schließlich geht es in der Bundesrepublik immer mit Recht und Ordnung zu - also stellte der Fahrer des Abschleppwagens fest, dass er erst dann tätig werden könne, wenn die Kostenübernahme geklärt sei und da die Einzelschicksale der Autofahrer nebensächlich seien. Dummerweise erreichte der Fahrer des österreichischen LKWs seinen Chef nicht aufAnhieb, sodass ich dann letzten Endes erst sehr sehr spät an meiner geliebten Arbeitsstätte eintrudelte…aber immerhin konnte ich die Schüler noch mit zwei Stunden beglücken, musste mir ein schlechtes Gewissen von Seiten der SL suggerieren lassen und habe dabei die Erkenntnis gewonnen, dass unnötiger Stress in meinem Stadium der Schwangerschaft nicht sehr vorteilhaft ist…;)

P.S.: Nicht alle Geschcihten, die das Leben schreibt, müssen wirklich geschrieben werden…:(

Der Käfer und das Versagen der Bildungspolitik…

und was man dagegen tun könnte.

Was war passiert? Gestern Nachmittag in unserem Briefkasten ein Zettel mit folgendem Inhalt (aus quasi rechtlichen Bedenken habe ich mal auf Unterschrift, Ort und offiziellen Stempel verzichtet - der war aber auch drauf ;) )

Mal davon abgesehen, dass die überaus freundliche Begrüßung geradezu einlädt den Termin auf vorgestern zu legen, überrascht doch in gewisser Weise der nicht nachzuahmende Stil der Nachricht. Nachdem wir uns dann wieder von den zyklisch einsetzenden Lachanfällen erholt hatten, haben wir auch eine passende Antwort vorbereitet. Raten wir mal was daraufhin passiert ist? Jaaaa, der Vermieter rief an, dass das doch nicht geht und die armen Käferchen unbedingt bei Tageslicht noch vor dem Wochenende die Wohnung sehen müssen. Keine Ahnung wie das gehen soll, denn irgendwie vergessen die scheinbar immer wieder, dass wir beide berufstätig sind und nicht nur RTL am Morgen, Mittag, Nachmittag und Abend sehen.

Summa summarum aber hier meine Forderung: Gebt Käfern und anderem Getier endlich die Chance auch an Schulen zu gehen, denn, wenn mal wieder ein PISA Test kommt und man beschließt nicht nur unsere jungen Hoffnungsträger zu testen, dann gibt es am Ende womöglich noch Ärger mit dem Tierschutzbund - Immerhin kann man ja nur mit guter Bildung lernen zu überleben und sich weiterzuentwickeln.

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