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Archive für Montag, 18. August 2008
Ein Jahr ist es nun her…
Montag, 18. August 2008 von Theo.
dass ich nicht ganz so relaxed mit Enno am Frühstückstisch saß und mir mehr oder weniger komische Sprüche von meinem Bruder über mich ergehen lassen musste - oder eben ein Jahr, dass mein damaliger Mitbewohner, noch mal los musste, um ne Anzughose zu suchen
.
Aber um es kurz zu machen… so ein Hochzeitstag ist natürlich ne gute Sache, um zurück zu schauen, was in einem Jahr so alles passiert ist und das, so richtig bestreiten kann man es nicht, war ne Menge. Zuerst war da die Hochzeit, an die ich gern zurück denke und seitdem keine Sekunde bereut habe, die tolle Feier (wobei es dabei bleibt, dass ihr alle einen nicht unerheblichen Beitrag daran hattet
) und die reht kurzen Flitterwochen. Dann ging es weiter mit ein paar interessanten Monaten, die vielleicht nicht sehr einfach waren (man stellt sich wohl einiges anders vor, wenn man erst mal frisch verheiratet ist
), aber letztendlich gezeigt haben, dass es zu zweit schon irgendwie machbar ist (nicht wahr Weejay). Eine der wohl einschneidentsten Veränderungen war sicherlich auch der Entschluss der Sklaverei zu entsagen (auch hier gibt es wohl Grund den unermüdlichen Hinweisen, dass es besseres gibt, zu danken) und endlich mal für ein bischen mehr Stimmung zu sorgen, sicherlich zum Leidwesen einzelner Chefs, aber es hat zumindest gezeigt, dass einem der Idealismus verloren geht, wenn er nicht brauchbar bezahlt wird - und andere Unis nehmen tatsächlich Doktoranden, die irgendwo schon mal angefangen haben
. Aber um vorwärts zu kommen - es kam sicherlich auch die bis dahin schwierigste Situation für mich - ein Umzug aus Dresden, weg aus der WG, weg von Donenrstagsrunden, weg von Freunden und dem bischen Rest der Familie, der nach den Jahren davor über geblieben ist. Auch mit der klassischen Sichtweise “ein weinendes und ein lachendes Auge” war das alles nicht so einfach, denn es gibt Sachen die ich vermisse und einmal im Monat ist eben nicht das Gleiche…
Nichts desto trotz folgte der Start an der Uni hier, welcher nicht so schlecht war wie befürchtet, das Abenteuer wieder mal so richtig mit jemandem zusammen zu wohnen, der nicht für Unreal Tournament zu begeistern ist und lustige Erlebnisse mit Insektenfreunden. Mein 30. Geburtstag, an dem ich tatsächlich nicht mehr im MBZ war und Computerprobleme gelöst hab, aber eine nette Feier mit ein paar lustigen Episoden. Später ging es weiter mit der ein oder anderen Hochzeit, die zwar alle toll waren, aber doch immer das Gefühl gaben, dass die Eigene was ganz besonderes ist und sowieso nicht übertroffen werden kann - so schlecht kann die Entscheidung also nicht gewesen sein.
Ansonsten gab es noch einige neue Menschen in meinem Leben, einige die Freunde werden und einige, die man seinen Feinden nicht wünscht… es wird nicht langweilig. Damit es so bleibt hier am Ende die wohl wichtigste Neuerung - wir planen nun doch einen Umzug, denn das Arbeitszimmer soll Arbeitszimmer bleiben und das kleine Wesen, welches da heranwächst, soll ein eigenes Reich bekommen… außerdem weiß man ja bei uns nicht, wo man einen Kinderwagen hinstellen soll
.
Zu guter letzt ist auch der Beitrag zu ende und ich stelle fest, dass ich fast alles genau so wieder tun würde und die meiste Zeit glücklich bin
.
Geschrieben in Philosophisches, Allgemein | Drucken | 8 Kommentare »