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Archive für August 2008
Damit es einem nicht langweilig wird…
Montag, 25. August 2008 von Theo.
gab es heute Vormittag die Aufwertung meiner lustigen kleinen “Wissenschaftlicher Mitarbeiter” Stelle zum Gruppenleiter der Gruppe “Nanorobotersysteme für die Charakterisierung von Biomaterialien”. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich weinen, mich freuen oder “Panik” rufend wegrennen soll - vielleicht reicht auch erst mal abwarten.
Das lustige daran ist, dass ich ganz plötzlich zwei Mitarbeiter zu dem Diplomanten dazu bekommen habe und noch mehr präsentieren darf… allerdings besser als irgendwo Admin zu werden
- wobei: die Verantwortung für die hoffentlich kommenden Projektanträge (natürlich kommen da welche
) und Drittmittel (okay, ich darf Vorschläge unterbreiten), um die Gruppe (ich muss mich erst mal an den Terminus “meine Gruppe” gewöhnen) zu vergrößern gabs irgendwie daz. Vielleicht werd ich doch lieber wieder Admin ![]()
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Ein Jahr ist es nun her…
Montag, 18. August 2008 von Theo.
dass ich nicht ganz so relaxed mit Enno am Frühstückstisch saß und mir mehr oder weniger komische Sprüche von meinem Bruder über mich ergehen lassen musste - oder eben ein Jahr, dass mein damaliger Mitbewohner, noch mal los musste, um ne Anzughose zu suchen
.
Aber um es kurz zu machen… so ein Hochzeitstag ist natürlich ne gute Sache, um zurück zu schauen, was in einem Jahr so alles passiert ist und das, so richtig bestreiten kann man es nicht, war ne Menge. Zuerst war da die Hochzeit, an die ich gern zurück denke und seitdem keine Sekunde bereut habe, die tolle Feier (wobei es dabei bleibt, dass ihr alle einen nicht unerheblichen Beitrag daran hattet
) und die reht kurzen Flitterwochen. Dann ging es weiter mit ein paar interessanten Monaten, die vielleicht nicht sehr einfach waren (man stellt sich wohl einiges anders vor, wenn man erst mal frisch verheiratet ist
), aber letztendlich gezeigt haben, dass es zu zweit schon irgendwie machbar ist (nicht wahr Weejay). Eine der wohl einschneidentsten Veränderungen war sicherlich auch der Entschluss der Sklaverei zu entsagen (auch hier gibt es wohl Grund den unermüdlichen Hinweisen, dass es besseres gibt, zu danken) und endlich mal für ein bischen mehr Stimmung zu sorgen, sicherlich zum Leidwesen einzelner Chefs, aber es hat zumindest gezeigt, dass einem der Idealismus verloren geht, wenn er nicht brauchbar bezahlt wird - und andere Unis nehmen tatsächlich Doktoranden, die irgendwo schon mal angefangen haben
. Aber um vorwärts zu kommen - es kam sicherlich auch die bis dahin schwierigste Situation für mich - ein Umzug aus Dresden, weg aus der WG, weg von Donenrstagsrunden, weg von Freunden und dem bischen Rest der Familie, der nach den Jahren davor über geblieben ist. Auch mit der klassischen Sichtweise “ein weinendes und ein lachendes Auge” war das alles nicht so einfach, denn es gibt Sachen die ich vermisse und einmal im Monat ist eben nicht das Gleiche…
Nichts desto trotz folgte der Start an der Uni hier, welcher nicht so schlecht war wie befürchtet, das Abenteuer wieder mal so richtig mit jemandem zusammen zu wohnen, der nicht für Unreal Tournament zu begeistern ist und lustige Erlebnisse mit Insektenfreunden. Mein 30. Geburtstag, an dem ich tatsächlich nicht mehr im MBZ war und Computerprobleme gelöst hab, aber eine nette Feier mit ein paar lustigen Episoden. Später ging es weiter mit der ein oder anderen Hochzeit, die zwar alle toll waren, aber doch immer das Gefühl gaben, dass die Eigene was ganz besonderes ist und sowieso nicht übertroffen werden kann - so schlecht kann die Entscheidung also nicht gewesen sein.
Ansonsten gab es noch einige neue Menschen in meinem Leben, einige die Freunde werden und einige, die man seinen Feinden nicht wünscht… es wird nicht langweilig. Damit es so bleibt hier am Ende die wohl wichtigste Neuerung - wir planen nun doch einen Umzug, denn das Arbeitszimmer soll Arbeitszimmer bleiben und das kleine Wesen, welches da heranwächst, soll ein eigenes Reich bekommen… außerdem weiß man ja bei uns nicht, wo man einen Kinderwagen hinstellen soll
.
Zu guter letzt ist auch der Beitrag zu ende und ich stelle fest, dass ich fast alles genau so wieder tun würde und die meiste Zeit glücklich bin
.
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Phantastische Wohngegenden in Oldenburg…
Mittwoch, 6. August 2008 von Theo.
und wie ich mich langsam mit der Polizei anfreunde
Wenn ich mich so an die letzten Jahre erinnere, fallen mir immer wieder nur sehr wenige Situationen ein, bei denen ich tatsächlich so genervt war, dass es notwendig gewesen wäre die Polizei zu rufen (am Ende nur zwei - ein Diebstahl und ein rotzdämlich parkender Idiot beim Umzug). Innerhalb der letzten 3 Monate war die letzte Nacht nun aber schon der dritte Fall. Erst ging es ja noch los nächtlichen Randalen und beiläufigemVandalismus - tolle Sache, wenn man davon ausgeht, dass Ofenerdiek eine sehr ruhige Wohngegend ist. Vor zwei Wochen dann ein lustiges “Biertrink- und Singevent” einiger Jugendlicher, die einige Probleme diskutieren mussten. Darunter waren dann so tolle Dinge wie:
- Warum bekomme ich einen Hass wenn der Typ mich so anschaut?
- Warum bekomme ich einen Hass wenn meine Freundin den Typ so anschaut?
- Warum bekomme ich einen Hass wenn mein Freund mich anschaut, wie der Typ auf den ich sowieso schon einen Hass hab?
- Warum würde ich meine Schwester nicht schlagen, wenn sie mich so anschaut wie meine Freundin, der ich grad erklärt hab, dass ich einen Hass auf sie hab, weil sei den Typ so anschaut?
- Wie breit kann man noch werden, wenn man raucht und Mixery trinkt?
- Kommt das nächste DSDS Casting nun nach Oldenburg, so dass sich das doofe Gesinge der Weiber da drüben auch lohnt?
- Warum bekomme ich einen Hass wenn die da zu fünft die Charts rauf und runter singen und schrecklich klingen dabei?
Alles echte Fragen die die Menschheit bewegen (gut, die letzte Frage hätte ich beantworten können - die waren so grottig, dass sie hoffentlich als nächste Negativbeispiele ins Fernsehen kommen) und am besten nachts gegen 12 vorm Reifeisen Markt mit genügend Gleichaltrigen lautstark diskutiert werden sollten. Das Problem hierbei war nur, dass ich zeitweise nicht mehr unterscheiden konnte, ob sie jetzt mit im Schlafzimmer sitzen oder doch nicht und dass das Wohn- und Altenpflegehaus scheinbar Toilettenfarben angemalt ist - zumindest wurde es dazu genutzt. Gut, anders ging es nicht, denn im Gebüsch haben die anderen Multiplayeraktionen durchgeführt.
Aber viele Worte wenig Sinn - es führte zu einem entnervetem Anruf bei der Polizeidienststelle in unserer Nähe und hatte den Höhepunkt mit dem Satz “Eyh die Bullen! Mist, die wollen zu uns!”. Das Ende kam recht schnell, nachdem einer der Spinner ins Dienstauto verfrachtet wurde und der Rest dann 1 Uhr 30 endlcih nach Hause geschickt wurde.
Das hat aktuell dazu geführt, dass die Jugendlichen nun nicht noch mal da waren, aber der Platz dadurch frei geworden ist und was kann man denn besseres machen als mit seinem DienstLKW dort zu parken? Nix scheinbar… So kam es dass gestern mal wieder dieser Parkplatz genutzt wurde - von einem LKW Fahrer mit einem Kühltransporter. Das coole an den Dingern ist ja, dass die aller Minuten ihre Kühlung anstellen, was unerfreulicherweise klingt wie ein ausrangierter Bus mit Motorproblemen - wenn das Fenster geschlossen ist! Irgendwann kurz nach Mitternacht hat dann auch da bei mir die LebensfreudeVerschnaufpause gemacht und ich hab sie wieder gerufen - die Freunde in blau. Leider konnten die auch nicht viel mehr machen, als alle Nummern aufschreiben und mitteilen, dass sie beim Wiederholungsfall erst einschreiten können.
Die Frage ist jetzt allerdings, ob ich wirklich scharf darauf bin, dass ein Wiederholungsfall eintritt, denn schlafen konnte man nicht
Aber um endlich zum Fazit zu kommen - sobald die neue Wohnung unserer Wahl gebaut wurde, frei wird oder gefunden ist, ziehen wir um. Diese ruhige Lage zehrt an den Nerven!
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Einer der schönsten Zoos…
Montag, 4. August 2008 von Theo.
die ich aktuell besuchen konnte… der Zoo am Meer in Bremerhaven ( http://www.zoo-am-meer-bremerhaven.de ).
Es ist nicht so, dass dieser Zoo wirklich mit Leipzig mithalten kann (Größe, Artenvielfalt), aber er ist liebevoll gestaltet und ist endlich mal komplett durchdacht aufgebaut. Die Neueröffnung war 2004 und seitdem hat sich tatsächlich einiges getan und es ist ein Highlight einem Eisbär bei der Fütterung unter Wasser zuzuschauen… dazu gibts bestimmt bald auch mal ein Bild
Fazit: Wer mal in Bremerhaven ist sollte unbedingt da vorbei schauen… es lohnt sich definitiv! (Ach ja… vorher Bescheid sagen, ist nur ne Stunde weg von uns, ich wil lda noch mal hin)
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Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen…
Montag, 4. August 2008 von Theo.
und was daran gar nicht zu verstehen ist.
Gestern sind wir doch tatsächlich nach einem entspannendem WE in Hamburg wieder mit dem Auto auf die nächste Autobahn, um nach Oldenburg zu kommen. Im Radio zu Beginn gleich der Aufhänger, dass der BUND fordert die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen zu begrenzen. 120km/h Stunde sollen es mal wieder werden - tolle Idee, die man sicherlich diskutieren kann, aber leider durften wir wieder mal feststellen, dass der Verkehr auch so ein Ding ist, was sich scheinbar selbst regelt. Nur hielt der da nicht so viel von 120, sondern hat es lieber zwischen 30 und 90 eingeregelt, was zu einer sagenhaften Durchschnittsgeschwindigkeit von satten 45km/h führte. Jahaaaa… und dabei war noch nicht mal so richtig böser Stau, wo gar nix mehr ging. Nein, es ging im Schnckentempo durch den Elbtunnel, an Tötensen vorbei auf die A1, um dort die Natur links und rechts der Autobahn zu genießen - mal abgesehen von brennenden Autos und Wohnwagen ohne die Verkleidung - und alles auf den vollen 100km nach Bremen. Zum Glück gign es dann zügig vorwärts, sonst wären wir wohl auf grob 30km/h im Schnitt gekommen und wir erinnern uns ja sicherlich an diverse Vorstöße der Grünen, das auch im Stadtverkehr zu etablieren - glaubt mir mal: keine gute Idee
Ansonsten eine schöne Woche und viel Spaß auf den Autobahnen…
PS: Ach ja… CSD war auch das Wochenende in Hamburg und mal abgesehen davon, dass ich es immer noch eher schlimm finde, dass der Tag nötig ist, um die Akzeptanz im Volk zu steigern, gab es nette Mitglieder des Vereins der Sklaven von Hamburg - Hinkebeinchen war ein Klacks dagegen.
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