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Archive für Montag, 22. Januar 2007

Wer sind wir und vor allem…

Wer ist ich?

Helfen wir doch einfach Lars diese Frage zu klären!

 

PS: das war ein sehr kurzer Text, wie es gewünscht wurde. Es soll ja hier nicht heißen ich würde euch keine Gefallen tun, was die Textlänge angeht.

Thiels legendäre Basilikumnudeln…

oder wie man ganz einfach mit einem meiner modifizierten Lieblingsgerichte angeben kann… denn erfunden hats bestimmt ein Italiener und modifiziert nicht der Thiel ;)
Zutaten (für 4 Personen, Nährwert ca. 3 Millionen Kilokalorien pro Portion):

  • 500g Spaghetti (ich nehme ja sehr gern die Spaghetti No.72 von Buitoni mit 11 Minuten Kochzeit)
  • 200g gekochter Schinken (wenn es mal etwas mehr Dekadenz sein darf geht auch Parmaschinken)
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Glas Basilikum Pesto (für die Farbe)
  • 1 Topf frisches Basilikum
  • 3 Becher Schlagsahne (ich rate dringend von Sahneersatzstoffen ab… die Verwendung solcher Zutaten grenzt an Blasphemie!)
  • 120g Parmesan (am besten geriebenen verwenden ;)
  • Salz, Pfeffer, Rohrzucker
  • der Saft aus 2 Limetten und einer Zitrone
  • Öl
  • 0,3l trockener Weißwein oder Wasser

Zubereitung:

  • Am besten erst mal alle Zutaten in mittelgroße Stücke schneiden (Schinken etwa 0,5×1cm und Zwiebel 1×1cm -> der Basilikum wird gezupft!).
  • Die Nudeln in genügend Salzwasser kochen lassen (11 Minuten und sie sind herrliche bissfest). Es ist hier auch Jedem freigestellt ob er Öl in das Wasser gibt oder nicht, aber ich übernehme keine Haftung für verstopfte Nudelporen!
  • Die Zwiebeln in etwas Öl leicht glasig braten und den Schinken dazu geben. Beides leicht anbraten und dann das Basilikum Pesto unterrühren bis eine breiige Masse entsteht und anschließend den Weißwein oder das Wasser zugeben.
  • Nach kurzem Aufkochen die Sahne zugeben und gut durchrühren.
  • Wenn die Sahne leicht lauwarm ist einfach den Saft der Limetten und Zitronen zugeben, mit Pfeffer (man sollte ihn schmecken) und Salz (an den Schinken denken -> der ist hin und wieder auch salzig, so dass man sich schnell verschätzt, also kosten ist gefragt) abschmecken, bis eine leicht salzige Note heraus zu schmecken ist. Jetzt einfach drei bis fünf Esslöffel Rohrzucker (je nach Geschmack) unterrühren und leicht köcheln lassen (Vorsicht, dass die Sahne nicht kippt!).
  • Wenn alles schön heiß ist gibt man noch den frischen Basilikum und den Parmesankäse in die Soße und verrührt alles gut. Sollte die Soße noch zu dünnflüssig sein (das passiert wenn Milch oder ähnlich gruseliger Sahneersatz verwendet wurde), kann man einfach noch etwas Parmesankäse dazu geben. Hin und wieder bietet sich auch der Einsatz von Maisstärke an, aber hierbei muss man natürlich selbst entscheiden, welche Konsitenz man bevorzugt.
  • Die Spaghetti No. 72 sollten nun auch endlich fertig gekocht sein, so dass man sie abtropfen kann. Im Anschluss werden die Spaghetti mit der Soße serviert.
  • Es lohnt sich hierzu einen trockenen Weißwein, ein Becks, ein Radeberger oder einfach einen Sekt-Mango-Cocktail zu reichen. Die musikalische Begleitung kann je nach Stimmungslage frei gewählt werden, wobei mir aufgefallen ist, dass DeMo und Hardrock nicht so gut wirken wie die sanften Klänge von Norah Jones bei Kerzenschein - aber auch diese Entscheidung liegt natürlich bei den Essern!

So, wenn das tatsächlich mal jemand kochen möchte wünsche ich gutes Gelingen und vor allen Dingen einen guten Appetit und erinnert euch an die Worte des Lars - “Hm, ist das heute wieder versalzen oder ist hier wirklich Limette dran?”

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