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Archive für Januar 2007

Dank an meine Retter…

Sebastian und Daniel!

Das muss nun doch mal erwähnt werden: ohne die Beiden hätte es wohl schlimm um mich gestanden. Was war passiert? Ich komme gestern Abend (leicht üermüdet) zu meinem Auto, schließe auf und wundere mich warum das Licht nicht brennt. Egal, Schlüssel ins Zündschloss und los gehts… ne… nix ging. Gar kein Ton! Alles still.

Man kann sich meine Panik vorstellen, sah ich mich doch schon Nachts in einem Gebüsch, welches unweit der benachbarten Gleisanlage gelegen war, nächtigen. Also wieder in den Kofferraum, Lebensmittel gecheckt, Hygieneartikel bereit gelegt (man will ja mit Stil in einem Gebüsch schlafen) und eine Decke gesucht, doch was war das? Ein zündender (leider nicht so zündend dass das Auto angesprungen wäre) Gedanke überkam mich! Sebastian! Tja, der Rest war einfach und Sebastian hat sich sofort bereit erklärt mir aus dieser Misere zu helfen.

Nachdem ich dann unterwegs war, fiel mir das Zweitschlimmste ein, was hätte passieren können - keine Nahrungsmittel zu Hause, also noch schnell einen Zwischenstop bei Netto eingelegt. Nicht so gut der Gedanke, denn wenige Minuten später war ich schon wieder auf der Suche nach einem Gebüsch in der Flutrinne, bis mir Dani einfiel, welcher mich dann ebenfalls rettete. Und zu guter Letzt? Meine Fahrt führte mich zu den Spezis von A.T.U. (so richtig Spezi sind die zwar nicht, aber ich habe eine neue Batterie und muss mir keine Gebüsche mehr suchen).

Also hier an dieser Stelle noch einmal Danke an euch Beide!

Die Welt ist schlecht geworden…

und keiner tut was dagegen!

Wie ich darauf komme? Ganz einfach - am Wochenende war ich ja nun doch wiedr mit der Bahn unterwegs (und dieses Mal hat es wunderbar geklappt - also mit Eis können sie umgehen!) und was erlebt man da? Schwarzfahrer!

Nicht die normalen Schwarzfahrer in der Straßenbahn, sondern richtig fiese Schwarzfahrer (wobei mich das schon vom Prinzip her verwundert, denn in wie vielen Zügen die wir kennen gibt es keine Schaffner?). Am Freitag waren es gleich vier Päärchen die ich mir ansehen durfte. Zwei davon gehörten zusammen und hatten für den IC ein Ticket für drei Personen für den Nahverkehr (RB, S-Bahn) und haben gedacht die Schaffnerin merkt es nicht. Doofer Gedanke, denn die haben sich mordsmäßig aufgeregt, als sie dann in Nienburg (oder so) rausgeworfen wurden. Dann ein Päärchen die mal die Sonderspartarife des Nahverkehrs auf den IC übetragen wollten und gar nicht einsehen konnten warum das nicht gilt - sind in Bremen rausgeflogen. Ein anderes Päärchen kam mit einer jämmerlichen Geschichte, dass die Regionalbahn leider gar nicht kam heute und deswegen war das mit dem Ticket nicht mehr möglich, weil sie doch imemr mit diesem fahren, ABER - der IC kommt immer vor der RB und wir waren sogar 4 Minuten zu früh dran. Die haben gezetert, als sie den vollen Fahrpreis bezahlen mussten. Dann in Oldenburg ausgestiegen, da war beim Nachbarzug die Polizei, welche grad eine arme Frau mit Kind anbrüllten (sie sollte ihren Personalausweise vorzeigen) - für eine Sekunde war ich schockiert, aber dann sah ich auch die Schaffnerin dieses Zuges, die von einer Kollegin getröstet wurde, weil sie wohl ihr Handgelenk verletzt bekommen hatte - von der jungen Frau. Der Notarzt war schon unterwegs…

Tja… vielleicht lag es ja am Freitag, aber neeeeeee… heute morgen in Bremen… schon wieder so ein Päärchen, was mal testen wollte ob es auch geht den Sondersuperspartarif des Nahverkehrs (um die 20 Euro von Bremen nach Berlin) auf den IC umzulegen und fast geweint haben, als die dann pro Person grob 78 Euronen locker machen mussten.

Ehrlich… wo leben wir denn hier. Denken die wirklich dass Schaffner nix mehr merken oder sind die einfach nur richtig Dreist geworden? *ist entsetzt*

Rumsülze…

auf speziellen Wunsch eines einzelnen Herren!

Zutaten (für 4 Personen):
500 g Schweinebraten - Reste vom Vortag oder so (darauf achten, dass es nicht grün ist)

  • 1 l ”Der gute Pott 54%” für den Sud (es geht auch jeder andere Rum)
  • 3 Lorbeerblätter (man verzichte bitte auf die Verwendung der vergoldeten)
  • 5 Pimentkörner
  • 1 EL Senfkörner
  • 5 Nelken (Rosen sind auch okay)
  • 1 Zwiebel
  • 12 Blatt Gelatine
  • 1 Tasse Weinessig
  • 2 TL Zucker (gestrichene TL)
  • 1 Tasse “Stroh 80″

Zubereitung:

  • Den guten Pott mit den Gewürzen und der geviertelten Zwiebel 10 Minuten kochen lassen.
  • Gelatine derzeit 4 Min. in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und dann im heißen Sud auflösen.
  • Schweinefleisch auf 4 Teller (meist nehme ich eine eckige, gläserne Auflaufform, da brauche ich auch nur die Hälfte des Sudes und kann den restlichen Rum trinken) verteilen, schön verzieren mit aufgeschnittenen sauren Gürkchen, dann den Sud darüber gießen und kaltstellen.
  • Vor dem Verzehr mit einer Tasse “Stroh 80″ übergießen.

Dazu schmecken Kartoffel- oder Nudelsalat mit viel Mayonaise.

Ich kann mir vorstellen, dass man die Sülze auch mit Resten von Wildschweinbraten und Ziegenbraten herstellen kann. Geht auch mit gebratenen Hühnerbrüstchen oder leckerem Rinderhirn (so hat man auch im Alter richtig was davon).

Nun denn, ich hoffe auch dieses Rezept findet hier begeisterte Freunde und von daher… viel Spaß beim “Rumsülze”n!

Wer sind wir und vor allem…

Wer ist ich?

Helfen wir doch einfach Lars diese Frage zu klären!

 

PS: das war ein sehr kurzer Text, wie es gewünscht wurde. Es soll ja hier nicht heißen ich würde euch keine Gefallen tun, was die Textlänge angeht.

Thiels legendäre Basilikumnudeln…

oder wie man ganz einfach mit einem meiner modifizierten Lieblingsgerichte angeben kann… denn erfunden hats bestimmt ein Italiener und modifiziert nicht der Thiel ;)
Zutaten (für 4 Personen, Nährwert ca. 3 Millionen Kilokalorien pro Portion):

  • 500g Spaghetti (ich nehme ja sehr gern die Spaghetti No.72 von Buitoni mit 11 Minuten Kochzeit)
  • 200g gekochter Schinken (wenn es mal etwas mehr Dekadenz sein darf geht auch Parmaschinken)
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Glas Basilikum Pesto (für die Farbe)
  • 1 Topf frisches Basilikum
  • 3 Becher Schlagsahne (ich rate dringend von Sahneersatzstoffen ab… die Verwendung solcher Zutaten grenzt an Blasphemie!)
  • 120g Parmesan (am besten geriebenen verwenden ;)
  • Salz, Pfeffer, Rohrzucker
  • der Saft aus 2 Limetten und einer Zitrone
  • Öl
  • 0,3l trockener Weißwein oder Wasser

Zubereitung:

  • Am besten erst mal alle Zutaten in mittelgroße Stücke schneiden (Schinken etwa 0,5×1cm und Zwiebel 1×1cm -> der Basilikum wird gezupft!).
  • Die Nudeln in genügend Salzwasser kochen lassen (11 Minuten und sie sind herrliche bissfest). Es ist hier auch Jedem freigestellt ob er Öl in das Wasser gibt oder nicht, aber ich übernehme keine Haftung für verstopfte Nudelporen!
  • Die Zwiebeln in etwas Öl leicht glasig braten und den Schinken dazu geben. Beides leicht anbraten und dann das Basilikum Pesto unterrühren bis eine breiige Masse entsteht und anschließend den Weißwein oder das Wasser zugeben.
  • Nach kurzem Aufkochen die Sahne zugeben und gut durchrühren.
  • Wenn die Sahne leicht lauwarm ist einfach den Saft der Limetten und Zitronen zugeben, mit Pfeffer (man sollte ihn schmecken) und Salz (an den Schinken denken -> der ist hin und wieder auch salzig, so dass man sich schnell verschätzt, also kosten ist gefragt) abschmecken, bis eine leicht salzige Note heraus zu schmecken ist. Jetzt einfach drei bis fünf Esslöffel Rohrzucker (je nach Geschmack) unterrühren und leicht köcheln lassen (Vorsicht, dass die Sahne nicht kippt!).
  • Wenn alles schön heiß ist gibt man noch den frischen Basilikum und den Parmesankäse in die Soße und verrührt alles gut. Sollte die Soße noch zu dünnflüssig sein (das passiert wenn Milch oder ähnlich gruseliger Sahneersatz verwendet wurde), kann man einfach noch etwas Parmesankäse dazu geben. Hin und wieder bietet sich auch der Einsatz von Maisstärke an, aber hierbei muss man natürlich selbst entscheiden, welche Konsitenz man bevorzugt.
  • Die Spaghetti No. 72 sollten nun auch endlich fertig gekocht sein, so dass man sie abtropfen kann. Im Anschluss werden die Spaghetti mit der Soße serviert.
  • Es lohnt sich hierzu einen trockenen Weißwein, ein Becks, ein Radeberger oder einfach einen Sekt-Mango-Cocktail zu reichen. Die musikalische Begleitung kann je nach Stimmungslage frei gewählt werden, wobei mir aufgefallen ist, dass DeMo und Hardrock nicht so gut wirken wie die sanften Klänge von Norah Jones bei Kerzenschein - aber auch diese Entscheidung liegt natürlich bei den Essern!

So, wenn das tatsächlich mal jemand kochen möchte wünsche ich gutes Gelingen und vor allen Dingen einen guten Appetit und erinnert euch an die Worte des Lars - “Hm, ist das heute wieder versalzen oder ist hier wirklich Limette dran?”

Schreiben oder nicht Schreiben, das ist hier die Frage!

Ja schon wieder ich mit dem dritten Beitrag des Tages, denn mir kam unlängst zu Ohren, dass es tatsächlich Leser gibt, die zwar hier lesen und dann lachen, aber sich nicht in der Lage sehen auch zu antworten. Ich glaube das liegt daran, dass auch hin und wieder Lehrkräfte diesen Blog frequentieren, weswegen ich hiermit einen Bann auf sämtliche grammatikalischen und orthographischen Verbesserungsvorschläge ausspreche. Missachtungen dieses Banns werden mit diversen (von der Verfehlung abhängigen) Strafen geahndet, wobei die Auswahlliste einige tolle Sachen wie zum Beispiel Kitzelüberaschungen (schielt auf weejay) beinhalten.

So und nun bitte ich einfach noch mal jeden Leser hier auch was zu schreiben ;) - habe ich schon damit gedroht, dass es sonst keine Geburtstagsgeschenke gibt?

Meine Sicht auf den gestrigen Abend…

Ja, wie alle schon auf http://doro.styleblogs.de/2007/01/21/fleisch-und-spiele/ zu lesen war, gab es gestern wieder mal einen Abend in meiner Küche. Es msus ja nicht gesagt werden, dass die Anwesenden Leute trotz ironischer Beileidsbekundungen heimlich nur Dankesworte und Lobeshymnen für das Chaos, dass von Kyrill verursaacht wurde, übrig hatten, aber angeblich schmeckt es bei mir. Nun ja, am frühen Morgen wurde ich also, wie ich im vorigen Blog schon bemerkte, sehr unsanft aus meinem Tiefschlaf gerissen. Sebastian/Lars am Telefon, der mir zu nachtschlafener Zeit mitteilte, dass er sich jetzt mit Doro und den Anderen ausgemacht hätte so gegen Abend bei mir aufzuschlagen und ob ich das auch okay finden würde. Nachdem ich dann klar war mit mir und der Welt (es können durchaus einige Schocksekunden gewesen sein, denn mein Telefon hat einen Bug, weswegen es sehr laut klingelt wenn es fast vollständig aufgelanden oder entladen ist) wusste ich auch nicht mehr was ich dagegen hätte sagen können… also keine DoRu sondern eine SaRu und da soll noch mal jemand sagen ich bin nicht flexibel!

Nach einer kurzen Unterredung stand fest… es gibt Nudeln. Was für eine Überraschung, wobei mir einfällt dass ich immer noch nicht die von Sebi konzipierte und gut durchgeplante 9V Batterie vor mir liegen habe. Das war Bedingung! Immerhin musste ich wieder meine Künste für ein schnödes Nudelgericht hergeben, auch wenn es diesmal eine leicht exotische Abwandlung der Basilikum Nudeln (mit Limetten für die limettische Note und etwas leckerem Rohrzucker für das Caipi Feeling) und ein Dessert (flambierte gebratene Bananen an einer karamelisierten Mango-Pinienkernsoße mit Zitrusfurchtaromen, für Doro die Banausin gab es Schokoeis statt Bananen) gab. Da fällt mir ein - Alex, warum gehst du eigentlich nie ans Telefon wenn es mal etwas leckeres bei uns gibt, deine Portion ist übrig geblieben! Und wenn wegen dir Lancelot genau so viel Verwüstung anrichtet wie Kyrill bin ich echt gnatzig.

Dass dann ein Essen auf dem Tisch stand, für dass ich heute shon 10 Punkte bekommen habe habt ihr schon gelesen. Dass ich eindrucksvoll gezeigt habe, dass ich immer noch der Besitzer sehr scharfer Messer bin auch - das dumme ist nur, dass es ausgerechnet der D-Finger vin meiner WASD-Hand ist. Sehr gruselig, wie soll ich jetzt vernünftig Computer spielen?

Naja, das restliche Abendprogramm fand getreu dem Motto (welches eine Freundin mal geprägt hat) Die essen wieder Fleisch und schauen Pornos! (ja, von wegen Aufklärungsfilme Doro, Pornos sind das! ; Warum sie das so gesagt hat ist auch eine tolle Geschichte, aber die können wir ja später verewigen - nur soviel, es geht um Vegatarier, das Gag 18 und viel Frustration) statt. Und es waren gute Exemplare, so herzlich gelacht haben wir schon lange nicht mehr. :)
So, dass war es was ich noch los werden wollte zum gestrigen Abend, nachdem ich nicht fischen gegangen bin, wie einige vermutet haben!